Der Absorber wird von einer Wärmeträgerflüssigkeit
(üblicherweise ein Gemisch aus Wasser und ökologisch
unbedenklichem Frostschutzmittel) durchströmt,
die zwischen Kollektor und Warmwasserspeicher zirkuliert.
Thermische Solaranlagen werden über einen Solarregler
in Betrieb genommen. Sobald die Temperatur am Kollektor
die Temperatur im Speicher um einige Grad übersteigt,
schaltet die Regelung die Solarkreis-Umwälzpumpe
ein und die Wärmeträgerflüssigkeit transportiert
die im Kollektor aufgenommene Wärme in den Warmwasserspeicher.
Die konventionelle Heizung gewährleistet über
den Ladekreis, dass auch dann ausreichend warmes Wasser
zur Verfügung steht, wenn die Solaranlage keine
oder zu wenig Nutzenergie liefert. Solaranlagen lassen
sich problemlos in die Gebäudetechnik integrieren.
Damit ergänzt eine moderne thermische Solaranlage,
die mit mindestens 20 Jahren die Lebensdauer eines Heizkessels
übertrifft, die konventionelle Heiztechnik ideal.
Mit der Installation einer thermischen Solaranlage
trägt man aktiv zu einer Verringerung der klimaschädlichen
CO2-Emissionen bei. Eine Solaranlage hat gegenüber
konventionellen Warmwasserbereitungssystemen eine eindeutig
positive CO2-Bilanz. |