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  .03 Solarenergie - Photovoltaik - Technik
PV - TECHNIK
 


Solarmodule

   
  Bei der Photovoltaik wird Licht in elektrische Energie umgewandelt. Als Grundstoff für die Solarzellen wird heute meist Silizium verwendet, eines der häufigsten chemischen Elemente der Erdrinde. Ausgangsmaterial für den Herstellungsprozess ist z. B. Quarzsand. Daraus wird in einem mehrstufigen Prozess Silizium von hoher Reinheit erzeugt, das für die Herstellung von Solarzellen notwendig ist.
   
 
Die Solarzelle besteht im Wesentlichen aus zwei Siliziumschichten, die durch Einsetzen von Fremdstoffen (z.B. Bor und Phosphor) gezielt verunreinigt werden (n-Schicht, p-Schicht).
Jede Schicht erhält so unterschiedliche elektrische Eigenschaften.
Schrägdach

An der Grenzfläche zwischen den Schichten bildet sich ein elektrisches Feld wenn das Licht auf die Zelle trifft, da dadurch Elektronen aus ihren Bindungszustand gelöst werden (es entstehen freie Ladungsträger).
   
 
Das elektrische Feld trennt die Ladungsträger was zu einer elektrischen Spannung zwischen den Metallkontakten der Solarzelle führt. Wird nun ein elektrischer Verbraucher angeschlossen, kann Strom fließen.
Zelle Kristallin Jede Schicht erhält so unterschiedliche elektrische Eigenschaften. An der Grenzfläche zwischen den Schichten bildet sich ein elektrisches Feld wenn das Licht auf die Zelle trifft, da dadurch Elektronen aus ihren Bindungszustand gelöst werden (es entstehen freie Ladungsträger).
Das elektrische Feld trennt die Ladungsträger was zu einer elektrischen Spannung zwischen den Metallkontakten der Solarzelle führt. Wird nun ein elektrischer Verbraucher angeschlossen, kann Strom fließen.
   
 
Aufgrund der kleinen Spannungs- bzw. Leistungsswerte der einzelnen Solarzellen werden mehrere Solarzellen zu Solarmodulen zusammengefasst. Handelsübliche Nennleistungen der Module sind 50, 100, 160 Watt bis hin zu 330 Watt. Mehrere dieser Module werden dann für einen Solargenerator in Reihe oder Serie geschaltet, die Leistung dieser Generatoren wird in kWp angegeben. Zelle Amorph
   
   
  Dünnschicht
   
 
Dünnschicht Seit etwa 2 Jahren setzt sich am Markt mehr und mehr die Dünnschichtzelle durch, insbesondere bei Großanlagen wie z.B. für Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie. Das neue solare Bedachungssystem basiert auf  der sogenannten Triple-Junction- Technologie, die auch bei ungünstiger Dachausrichtung oder Neigung hervorragende Erträge erzielt.

Folienlaminate werden auf kunststoffbeschichtete TiZn-Blechtafeln verklebt und können z.B. auf einem Trapezblech befestigt werden. Dünnschichtmodule können mit einem Spezialkleber auch direkt auf Bitumenbahnen verklebt werden.
   
   
  Montagetechnik
   
  Es gibt verschieden Möglichkeiten eine Solaranlage zu installieren, die additive, die integrative und die Freiflächen-Installation.

Bei der additiven Installation wird die Anlage mittels einer Metallkonstruktion auf dem Dach oder an der Fassade des Gebäudes angebracht. Bei der integrativen Installation wird die Solaranlage fester Teil des Gebäudes und übernimmt dabei zusätzliche Aufgaben wie den Wetterschutz, den Sonnenschutz oder die Dämmung.

Integrative Systeme
sind meist etwas teurer als additive Systeme. Sie können jedoch architektonisch an das Gebäude angepasst werden. Sie ersetzen dabei z.B. Dachziegel oder Fassadenelemente. In Fällen einer Dacherneuerung sind die Kosten gleichwertig.

Bei der Freiflächeninstallation wird die Solaranlage meistens auf einer brach liegenden Fläche auf Holz- oder Metallgestellen installiert. Solaranlagen müssen hohen Druck- und Sogbelastungen durch den Wind widerstehen. Deshalb ist eine stabile Bauweise und Montage unabdingbar.
   
 
Additive Systeme
Flachdach Schrägdach
Flachdach Schrägdach
Freiflächeninstallation
Pylon  
Pylon  
   
   
  Wechselrichter
   
  Bei einer Solaranlage wird die Sonenenergie in elektrische Energie umgewandelt, die als Gleichstrom vorliegt. Diese erzeugte elektrische Energie kann mit geeigneten Geräten selbst genutzt werden.

Wenn die Energie für Standardgeräte verwendet werden soll oder in das öffentliche Netz eingespeist wird, das in diesem Fall quasi die Funktion eines Speichers übernimmt, muss der erzeugte Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt werden. Außerdem müssen die Phasen und Frequenzen zwischen dem erzeugten Strom und dem Netzstrom sychronisiert werden. Dies erfolgt mittels eines Wechselrichters.

Bei der Umwandlung des Stroms im Wechselrichter wird Wärme erzeugt, die bei zu großer Höhe die Leistungsfähigkeit des Wechselrichters stark beeinflussen kann. Der Wechselrichter muss deshalb an einem Ort aufgestellt werden, an dem eine ausreichende Belüftung gewährleistet wird.

Bei der Auswahl der Wechselrichter setzen wir ausschließlich auf bewährte Hersteller, wie z.B. SMA, Siemens oder Fronius. Bei der Einspeisung des Stromes in das öffentliche Netz wird ein zweiter Stromzählerinstalliert, der den eingespeisten Strom zählt.
   
 
Sunny Boy - Wechselrichter (SMA) Sitop solar IP65 (Siemens) Sitop solar IP21 (Siemens)
"Sunny Boy-Wechselrichter (SMA)" "Sitop solar IP65 (Siemens)" "Sitop solar IP21 (Siemens)"
   

 

 
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