Definition Nicht-Wohngebäude:
Nicht-Wohngebäude sind Gebäude, die keiner oder nur einer geringen Wohnnutzung unterliegen. Dies sind z.B. Lagerhäuser, Fabrikgebäude, Geschäfts- und Verwaltungsgebäude sowie Gebäude für öffentliche Veranstaltungen, Hotels, Gaststätten, Schulgebäude, Vereinshäuser und Krankenhäuser.
Energieberatung Nicht-Wohngebäude:
Bei den meisten Nichtwohngebäuden besteht wie bei Wohngebäuden ein erhebliches Energie-Einsparpotential. Dieses kann zum Beispiel im Bereich der Gebäudehülle (Außenwände, Fenster, Dach, Kellerdecke, etc.) und der Anlagentechnik (Heizung, Klima-, Lüftungsanlage) liegen. Mit einer Vor-Ort-Energieberatung zeigen wir Ihnen Möglichkeiten auf, viel Geld zu sparen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Diese Form der Beratung zielt in erster Linie auf die Gebäudehülle und die Anlagentechnik ab. Hinweise zum Stromsparen sind als zusätzlich Optionen möglich.
Im Unterschied zu Wohngebäuden kann davon ausgegangen werden, dass in Nichtwohngebäuden unterschiedliche Nutzungen vorliegen, die innerhalb des Gebäudes zu unterschiedlichen energetischen Auswirkungen führen. Darum erfolgt die energetische Bewertung solcher Gebäude auf der Grundlage eines Mehrzonenmodells (Wohngebäude => Einzonenmodell). Berechnungsgrundlage ist die
DIN V 18599, die auf dem gebäudetechnischen Bereich neben Heizung, Warmwasser und Lüftung zudem den Energieanteil von Kühlung/Klimatisierung und eingebauter Beleuchtung in die Gesamtenergiebilanz mit einbezieht.
Die energetische Bewertung von Nichtwohngebäuden auf Basis einer Bedarfsberechnung (Grundlage EnEV 2009 i.V.m. DIN V 18599) ist Voraussetzung für die Beantragung zinsgünstiger Kredite z.B. über die KfW-Förderbank.
Das Ingenieurbüro ENSOLUT ist seit Inkrafttreten der EnEV 2007 auf dem Gebiet der energetischen Bewertung von Nichtwohn-gebäuden tätig.